Borreliose

Eine Borreliose (Lyme-Borreliose) verläuft schleichend und in verschiedenen Stadien. Als typisches Zeichen tritt kurz nach der Infektion eine meist etwa handtellergroße Rötung im Bereich der Stichstelle auf, wobei die Größe durchaus stark schwanken kann.

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Was passiert, wenn man Borreliose hat? Wie verläuft Borreliose?

Es folgen (meist akute) Manifestationen in verschiedenen Organ- und Gewebesystemen mit einer vielfältigen Symptomatik.

  • Erkrankung des Nervensystems (Neuroborreliose): Das zweite Stadium ist anhand einer Hirnhaut- und Nervenwurzelentzündung zu erkennen.
  • Herzbeutel- und Herzmuskelentzündung: Lösen Herzrhythmusstörungen aus.
  • Entzündung der Augen: Davon ist vor allem die mittlere Augenhaut betroffen.

Wie gefährlich ist Borreliose?

Gefahr durch Borreliose. Laut Robert Koch-Institut sind je nach Region bis zu 30 Prozent der Zecken mit den Erregern der Borreliose, den so genannten Borrelien, infiziert. Diese schraubenartigen Bakterien bohren sich tief ins Gewebe und können so mitunter der körpereigenen Immunabwehr entkommen. Wenn diese Infektion rechtzeitig entdeckt wird, ist es gut behandelbar.
Nach Untersuchungen aus Deutschland und der Schweiz wurde nach einem Zeckenstich bei 2,6 bis 5,6% der Betroffenen eine Borrelien-Infektion nachgewiesen, charakterisiert durch die sogenannte Serokonversion, also das Auftreten von Antikörpern im Blut. Nur ein kleiner Teil der Infizierten erkrankt. Insgesamt ist bei 0,3 bis 1,4% der Zeckenstiche mit Krankheitssymptomen zu rechnen (Nahimana et al 2004; Heininger et al 1993; Maiwald et al 1998; Paul et al 1987).

Wie schnell zeigt sich Borreliose?

Eine Rötung der Einstichstelle, die kurz nach dem Entfernen der Zecke auftritt und wieder verschwindet, ist harmlos. Hautreaktionen, die sich erst ein paar Tage später zeigen, sind dagegen typisch für eine Borrelieninfektion. Die ersten Symptome treten innerhalb von wenigen Wochen bis einigen Monaten nach der Infektion mit dem Borreliose-Erreger (über einen Zeckenstich) auf. Typischerweise entwickelt sich eine schmerzhafte, nicht-eitrige Entzündung der Hirnhäute und der Nervenwurzeln des Rückenmarks.

Welche Schmerzen bei Borreliose?

  • Flüchtige wandernde Arthritiden, Arthralgien und Myalgien
  • Bursitiden, Enthesitiden (Schleimbeutelentzündungen)
  • Cephalgien (Kopfschmerz oder Kopfweh)
  • Radikuläre Schmerzsyndrome (sog. Bannwarth‐Syndrom)
  • Hirnnervensymptome (v. a. Facialisparese)
  • Sensibilitätsstörungen
  • Herzrhythmusstörungen, Erregungsbildungs‐ und Erregungsleitungsstörungen  
  • Augensymptome (z. B. Doppelbilder)

Welche Spätfolgen bei Borreliose?

Charakteristisch für die Spätmanifestationen sind chronische Erschöpfung und schnelle Ermüdbarkeit, ein schubartiger Krankheitsverlauf mit starkem Krankheitsgefühl und von Ort zu Ort springenden Beschwerden. Daneben können viele verschiedene Symptome der jeweiligen Organmanifestationen auftreten.

  • Entzündungen des Nervensystems (Hirnhautentzündung und Bannwarth-Syndrom)
  • Arthritis
  • Hautentzündungen über den Gelenken (Akrodermatitis)
  • Taubheitsgefühl in den Füßen    
  • Steifheit im Nackenbereich

Wie lange ist Wanderröte sichtbar? Wie lange bleibt die Röte bei Borreliose?

Im Zeitraum von 3 bis 30 Tagen nach der Infektion mit Borreliose.
Ohne Behandlung bildet sich die Wanderröte nach ca. 10 Wochen von sich zurück.

In der Hälfte der Fälle einer beginnenden Borreliose setzt eine Wanderröte ein. Die Fachbezeichnung lautet Erythema migrans. In einem Zeitraum von sieben Tagen bis zu drei Wochen tritt rund um die Stichstelle eine Rötung auf. Diese wandert in einigen Fällen in einem lokal begrenzten Bereich.

Was passiert wenn Borreliose nicht behandelt wird?

Die zeitliche Differenzierung zwischen Früh‐ und Spätstadium ist willkürlich. Krankheitsmanifestationen der Lyme‐Borreliose, die mehr als 6 Monate nach Infektionsbeginn auftreten, werden hier als Spätmanifestation bzw. als chronisch bezeichnet.  

Die Lyme‐Borreliose kann zu zahlreichen Symptomen führen. Besonders häufig sind:

  • Fatigue (Erschöpfung, chronisches Krankheitsgefühl)
  • Encephalopathie (Hirnleistungsstörungen)
  • Muskel‐ und Skelettbeschwerden
  • Neurologische Symptome (u. a. Polyneuropathie)
  • Magen‐Darm‐Beschwerden
  • Urogenitale Symptome
  • Augensymptome
  • Hautsymptome
  • Herzerkrankungen
  • Krankheitsbeweisende Hautmanifestation des Spätstadiums ist die Akrodermatitis chronica
  • Atrophicans (ACA). Auch die chronische Polyneuropathie, die oft mit der ACA vergesellschaftet ist, gilt als typische Krankheitsmanifestation des Spätstadiums

Wieso halten Borreliose Beschwerden so lange an?

Die Symptome sind Vielfältig, Diagnosen oft fehlerhaft und es werden oft Fehldiagnosen gestellt.
Chronische Gelenkentzündungen entstehen, die sich wie Rheuma anfühlen. Die starken Schmerzen treten in Schüben auf. Weitere Symptome: Gehirnentzündungen, Muskel- oder Gesichtslähmungen – und auch das Herz kann Schaden nehmen
Die Erkrankung kann akut oder chronisch verlaufen und verschiedene Organe schädigen. Das häufigste Symptom ist das Erythema migrans, eine sich ausbreitende Hautrötung, die sich meist wenige Tage nach einem Zeckenstich entwickelt und das sicherste klinische Zeichen für eine Borreliose darstellt. Ein weiteres häufiges Zeichen ist die Lymphadenosis benigna cutis, eine rötliche bis bläuliche, umschriebene Schwellung von weicher Konsistenz, die sich wenige Wochen bis Monate nach einem Zeckenstich meist am Ohrläppchen, Skrotum oder im Bereich der Brustwarze manifestiert. Eine sogenannte Acrodermatitis chronica atrophicans (ACA) entwickelt sich erst viele Monate bis Jahre nach der akuten Infektion, meist asymmetrisch und oft einseitig, bevorzugt an den Streckseiten von Beinen (Knie und Unterschenkel) oder Armen (Ellbogen und Unterarm). Die Haut ist im frühen Stadium bläulich-rot und ödematös verdickt, nach Monaten wird sie blaß, verdünnt und unelastisch (knittrig wie Zigarettenpapier).

Symptome

Wie macht sich Borreliose bemerkbar?

Auch klassische Anzeichen einer Infektion wie Fieber, Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen oder geschwollene Lymphknoten können hinzukommen. Wenn die Borreliose nicht erkannt und fachgerecht behandelt wird, beginnt nach Wochen bis Monaten das zweite Stadium, dessen Symptome teilweise bereits zu den Spätfolgen gezählt werden können.

Symptome

  • Fieber & Schüttelfrost
  • Herzrasen
  • Kopfschmerzen
  • Gesichtslähmung
  • Gehörverlust
  • Erythema Migrans (Wanderröte)
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Muskelschmerzen
  • Gelenkschmerzen

 

Borreliose Symptome Stadium II

  • Lähmungen
  • Muskel- und Nervenschmerzen
  • verstärktes Auftreten der grippeähnlichen Symptome
  • über den gesamten Körper verteilte Rötungen der Haut
  • Einschränkung der kognitiven Fähigkeiten

 

Therapie

Verlauf der Therapie

Es ist unser eigener Organismus, der sich gegen Eindringlinge – seien es nun Bakterien wie Borrelien, Viren wie das Epstein-Barr-Virus oder sonstige Erreger durchaus zu wehren weiß. Allerdings benötigt ein betroffener Organismus und sein überfordertes Immunsystem “Hilfe zur Selbsthilfe” und damit einen Anstoß von außen! Dies geschieht z. B. durch die Temperaturerhöhung auf bis zu 42°C , das im Falle der EHP® ein Heilfieber (kontrollierte technisch generierte Temperatur) durch eine externe Hämoperfusion erzeugt wird.

Die künstliche Fiebererzeugung (Hyperthermie), verschiedene Arten der Blutreinigung (Hämoperfusion und Apherese) und zuletzt bzw. zusätzlich eine starke Anreicherung des Blutes mit Sauerstoff (Oxygenierung) zur Erzielung eines maximalen Behandlungseffektes. Dabei wird beabsichtigt, dem Körper so effizient und nebenwirkungsarm wie möglich dabei zu helfen, sich selbst von jeglichen Lasten zu befreien und das Immunsystem seine eigene Arbeit wieder mit voller Kraft aufnehmen zu lassen. Salopp gesagt, kann man dieses Verfahren, das an einem Tag über mehrere Stunden unter Teilnahme verschiedener Fachärzte und einem Kardio-Techniker durchgeführt wird. Erreger, Schwermetalle, Zellabfälle und sonstige Fremdkörper werden aus dem Körper entfernt ?neutralisiert (?). Hierzu wird das Blut aus dem Organismus ausgeleitet und mittels Hämo-Hyperthermie (Erwärmung des Blutes) auf über 41,6 °C erhitzt. Dies führt zum Absterben der Borrelien und anderer Erreger. Eine spezielle und einzigartige Form der Apherese reinigt das Blut davon. Diese Vorgänge werden über mehrere Stunden hinweg wiederholt. Durch die Gabe massiver Sauerstoffmengen (Oxygenierung) wird schließlich eine Sauerstoffsättigung bzw. pO2 (Sauerstoffpartialdruck) von ca. 700% im Gewebe erreicht. Diese Form der Oxygenierung führt zu maximalen Zellerneuerungsprozessen und zu einem regelrechten Neustart des Immunsystems.

Was passiert, wenn man eine laufende Therapie abbricht?

Es steht jedem Patienten frei, eine Behandlung vor dem Therapieende abzubrechen.
Wir empfehlen in jedem Fall ein Gespräch mit dem behandelnden Ärzte Team um mögliche Risiken auszuschließen.

Wie lange dauert eine Borreliose-Therapie?

Die Therapiedauer ist individuell abhängig vom aktuellen Gesundheitszustand des Patienten und sowohl vom Heilungserfolg der Therapie.

Welche Aussichten hat der Klient nach der durchlaufenen Therapie?

Das von uns entwickelte, einzigartige Gesamtkonzept, bietet den Betroffenen und ihren Angehörigen eine sachkundige, interdisziplinär gestaltete und von jeglichen Doktrinen losgelöste Methodik, die Borreliose im Akutstadium und vor allem im chronischen Verlauf erfolgreich zu behandeln. Dabei legen wir ein weiteres Augenmerk auf Borreliose-assoziierte Erkrankungen und leiten den Genesungsprozess durch begleitende Schmerztherapie so rasch wie möglich ein.

Was kann man gegen chronische Borreliose tun? 

1. EHP bis 42 °C
2. Die Insulin-Potenzierte Therapie (IPT)
3. Ten Pass Ozon Therapie mit 40facher Ozon Dosierung

 

Therapie mit EHP®

Extrakorporale Hyperthermie-Perfusion

Wir haben sehr gute Erfahrungen mit der EHP®-Therapie sammeln können. Umfangreiche Informationen über die Therapie finden Sie auch auf unserer Therapieseite zu diesem Thema. Gern erklären wir auch im persönlichen Gespräch die Inhalte der EHP®-Therapie.

 

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FAQ

Darf ich mit Borreliose arbeiten?

Vielen Borreliose-Patienten geht es nicht gut genug, um zur Schule oder zur Arbeit zu gehen

Kann man Borreliose nachweisen?

  • Bluttest zum Antikörpernachweis - Hierbei wird dem Patienten eine geringe Menge an Blut durch eine Blutabnahme entnommen,
  • Nachweis der Antikörper im Nervenwasser - Ein weiterer Test ist die Untersuchung der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit,
  • Polymerase-Kettenreaktion (PCR) - Mithilfe der Polymerase-Kettenreaktion kann man in kurzer Zeit Borreliose nachweisen. 
  • mit ELISpot Test
  • CD57+ Bluttest 

Kann man im MRT eine chronische Borreliose sehen? 

  • Um anderweitige Ursachen auszuschließen, wird oftmals auch eine Bildgebung angefordert (z.B. CT, MRT vom Gehirn)
  • Die Magnetresonanztomographie (MRT) inklusive MR-Angiographie ist unverzichtbar bei der Diagnostik der Neuroborreliose

Wie lässt sich Borreliose nachweisen?

Die Diagnose einer Borreliose beruht auf der typischen klinischen Symptomatik, dem Nachweis spezifischer Antikörper im Blut und - bei bestimmten Organmanifestationen - auch in anderen Körperflüssigkeiten (Nervenwasser, Gelenkpunktat) oder dem Nachweis der Erreger-DNS mittels Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR).

Kann man Borreliose komplett heilen?

Insgesamt lässt sich nicht mit Sicherheit sagen, ob Borreliose wirklich vollständig heilbar ist. Auf der anderen Seite können Patienten die Antikörper ein Leben lang in sich tragen, ohne dass es je wieder zum Ausbruch der Krankheit kommt. Wie erfolgreich eine Borreliose-Therapie ist, hängt vom Behandlungsbeginn ab. Je früher damit begonnen wird, desto wirksamer ist sie. 

Wie sieht Wanderröte bei Borreliose aus? 

Bei einem Erythema migrans – unter Wanderröte bekannt – rötet sich die Haut. Diese Hautirritation erscheint frühestens eine Woche nach einem Zeckenbiss. Die Wanderröte ist meist schmerzlos und juckt selten. Die Oberhaut ist nicht davon berührt. Aus diesem Grund liegen keine Schuppungen vor. Im Fall einer Wanderröte fließen sowohl Lymphozyten als auch Plasmazellen durch die Haut. Dem Betroffenen ist zu empfehlen, mittels Fotos die Wanderröte zu dokumentieren. Tritt die Hautrötung auf, nimmt sie zu Beginn einen Durchmesser von circa drei bis vier Zentimeter ein.

Wie wird Borreliose in der klassischen Medizin behandelt?

Zur Behandlung der Borreliose werden in der klassischen Medizin, je nach Manifestationsform verschiedene Antibiotika eingesetzt. Von großer Bedeutung für den Therapieerfolg ist sowohl eine ausreichend hohe Dosierung der Antibiotika als auch eine entsprechend lange Behandlungsdauer.
Bei der Kombinationstherapie werden zwei, mitunter drei Antibiotika gleichzeitig eingesetzt.

Wie lange dauert es bis Antibiotika bei Borreliose wirkt? 

Im Hinblick auf die Wirksamkeit der antibiotischen Behandlung der Lyme Borreliose sind zwei Erkenntnisse von herausragender Bedeutung: 

  • Die Antibiose ist im Frühstadium wirksamer als in der Spätphase.
  • Bei jedem Antibiotikum kann der Therapieerfolg verzögert oder gar nicht auftreten, so dass eine Nachbehandlung, ggfs. mit einem anderen Antibiotikum, erforderlich ist.

Ist Borreliose nach Antibiotika-Behandlung geheilt?

Die frische Infektion lässt sich mit Antibiotika oft wirksam und schnell eindämmen, allerdings bei einer länger zurückliegenden Infektion ist das oft nicht mehr der Fall. 

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